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Schritt 3: Das Scale-Up im Pilot

In der Wirbelschicht-Pilotanlage „lernen“ wir das zu erstellende Produkt richtig „kennen“!
Hier können wir im Rahmen von mehreren Versuchsreihen die benötigten Prozessparameter einstellen, die letztendlich zum gewünschten Endprodukt führen werden. Ebenfalls ist bereits die Möglichkeit gegeben, Verfahrensoptimierungen zur Durchsatzsteigerung eines Produktes durchzuführen und erste repräsentative Mustermengen zwischen 20 kg und 5.000 kg zu erzeugen.
In der Pilotanlage, wie auch später in den großen Wirbelschicht-Produktionsanlagen, kann man die Prozesse sowohl chargenweise als auch kontinuierlich fahren.

Für die Sprühtrocknung gibt es keine eigene Pilotanlage, jedoch können wir die Sprühtrocknung auf unserer Wirbelschichtsprühgranulationspilotanlage simulieren, in dem wir diese auf Sprühtrocknung umbauen. Die charakteristischen Eigenschaften des erzeugten Pulvers unterscheiden sich im Wesentlichen in folgenden Bereichen: Morphologie, Fließverhalten und Schüttgewicht

Die in der Pilotierung hergestellten Mengen, erlauben unseren Kunden die Durchführung größerer Versuchsreihen zur industriellen Freigabe ihres Produktes. Die anschließende Einführung eines neuen Produktes in die entsprechenden Zielmärkte kann ohne die Notwendigkeit einer großvolumigen Produktion realisiert werden. Die daraus resultierende Produkteinführungszeit wird somit möglichst gering gehalten.
Die Durchführung solcher Scale-Up Versuche während der Pilotierung ermöglicht außerdem die relativ exakte Ermittlung zukünftiger Produktionskosten.

Ihre Vorteile

  • Ermittlung allfälliger Prozessparameter zur gewünschten Produktform
  • Durchsatzoptimierung durch Modifizierung der Prozessparameter
  • Repräsentative Mustermengen ohne große Produktionskampagnen
  • Schnelle Markteinführung Ihres neuen Produktes im Tonnenmaßstab als Wettbewerbsvorteil
  • Ermittlung zukünftiger kampagnenabhängiger Produktionskosten großer Produktmengen