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Sprühagglomeration

Sprühagglomeration: Frei fließende Partikel aus Pulvern

Ausgangsstoffe

Pulver oder feine Granulate werden als Vorlage in die Anlage gegeben und gewirbelt. Als „Kleber“/ Bindemittel werden Flüssigkeiten (wässrige Lösungen, Emulsionen, Suspensionen oder Schmelzen) auf die wirbelnden Partikel aufgesprüht und führen zu deren Agglomeration.

Prozesstechnologie Sprühagglomeration

Mit Hilfe einer Sprühagglomeration lassen sich staubende, klumpende Pulver in frei fließende, leicht dosierbare Granulate umwandeln. Das ausgewählte, zu versprühende Bindemittel kann durchaus aus einer wässrigen Lösung des gleichen Ausgangsstoffes oder z.B. aus einer weiteren Komponente der Endformulierung bestehen.

Das aufgesprühte Bindemittel trocknet oder erstarrt auf der Oberfläche der Pulverpartikel und „klebt“ diese punktuell mehr oder weniger fest aneinander, wodurch eine „Schneeflocken“-Struktur der resultierenden Agglomerate erzielt wird. Diese verfügen meist über eine niedrigere Bruchfestigkeit als die ursprünglichen Pulverteilchen, zeichnen sich allerdings über eine weit bessere Benetzbarkeit sowie besseres Wiederauflösungsvermögen in Wasser aus. Agglomerate eignen sich aus diesem Grund speziell für die Herstellung von Instant-Produkten oder für eine Tablettierung.

Ergebnisse und Vorteile Sprühagglomeration

  • Verbesserte Benetzbarkeit und Redispergierung gegenüber Pulver
  • Partikel mit verbesserter Wasserlöslichkeit
  • Leichter zu dosieren, besser zu verarbeiten als Pulver
  • Identische Stöchiometrie aller Komponenten in jedem einzelnen Partikel
  • Partikel geeignet zur Tablettierung („Direct Compression“)
  • Geeignet für die Herstellung von „Instant“ Produkten